Entwicklung von Anlagentechnik zur Produktion von thermoplastischen faserverstärkten Strukturbauteilen für die Großserie an der TU Chemnitz

Institut für Strukturleichtbau an der TU Chemnitz – IST


Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung
Reichenhainer Straße 31 – 33
09126 Chemnitz

Telefon +49 371 531 23120
E-Mail slk@mb.tu-chemnitz.de

www.strukturleichtbau.net

Professur Textile Technologien
Professur Textile Technologien
Reichenhainer Str. 31-33
09126 Chemnitz

Telefon+49 371 531 35208
E-Mail tt@mb.tu-chemnitz.de

www.textile-technologien.de

Das Institut für Strukturleichtbau bündelt international anerkannte Spitzenforschung im Bereich Leichtbau an der TU Chemnitz. Branchenübergreifend und interdisziplinär forschen wir mit einem Team von über 250 Mitarbeitern an nachhaltigen und ressourcenschonenden Lösungen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden.

Die exzellente universitäre Forschung beginnt bei der Entwicklung neuer Werkstoffe wie neuartigen Hochleistungsfaserverbunden. Sie umfasst anschließend die gesamte Wertschöpfungskette mit innovativen Halbzeugen über immer leistungsfähigere Hightech-Bauteile aus Kunststoff mit präzise dimensionierter Faserverstärkung bis hin zu der Neuentwicklung kompletter Prozessketten und komplexer Anlagentechnologie. Durch die Fusion bisher getrennter Prozesse lassen sich nicht nur die Herstellungsprozesse deutlich verkürzen, sondern auch Bauteile effizient produzieren, die hinsichtlich ihrer Leistungsdaten und hohen Funktionsintegration bisher undenkbar waren.

Unter anderen sind die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) und die Professur Textile Technologien (TT) an das Institut angegliedert. Das IST ist zentraler Teil großer Forschungsprojekte der TU Chemnitz, wie etwa dem deutschlandweit ersten und einzigen Bundesexzellenzcluster auf dem Gebiet der Leichtbauforschung: dem Bundesexzellenzcluster MERGE. Zudem arbeitet das IST mit renommierten Forschungsinstituten und Unternehmen in ganz Europa zusammen.

Die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK)

Die Kompetenz der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung umfasst das komplette Feld der integrativen Kunststofftechnologien zur Fertigung von Leichtbaustrukturen und –systemen.

Als zuverlässiger Partner der Industrie forschen wir unter anderem zur Dimensionierung neuer Faserverbundstrukturen, zur Technologiefusion für komplexe Hybridbauteile und zu neuen Verfahren für die Herstellung unidirektionaler Thermoplast-Prepregs. Nachwachsende Rohstoffe wie Biopolymere und Naturfasern bilden zudem die Grundlage für das wachsende Forschungsfeld der biobasierten Leichtbaustrukturen. Die Professur SLK ist dabei ein exzellenter Ansprechpartner für Prototyping und dazugehöriger Maschinen- und Anlagenentwicklung.

Ergänzt werden die Forschungsbereiche durch den Schwerpunkt Leichtbau im Bauwesen. Hier eröffnen bspw. textile Verstärkungsfasern den Raum für filigrane und intelligente Bauwerke.

Die Professur Textile Technologien (TT)

Die Professur Textile Technologien (TT) ist Vorreiter bei der Lösung von Fragen angefangen von klassischen Bekleidungstextilien im Outdoor-Bereich bis hin zu Hochleistungstextilien. Das Leistungsspektrum umschließt sowohl innovative Verfahrens- und Produktentwicklungen wie auch Modifikationen von Textilmaschinen.

Das Know-how der Professur zeigt sich in vielen richtungsweisenden Forschungsvorhaben. So werden FKV-Werkstoffe, Bauteile aus Textilbeton, metallische Verbunde oder Medizintextilien mit den von uns entwickelten technischen Textilien ausgestattet. Unser Augenmerk liegt dabei auf besonders nachhaltigen Materialien und Herstellungsprozessen, um Ressourcen schonen.

In den letzten Jahren haben wir erfolgreich ein internationales Netzwerk mit anderen Universitäten geknüpft. Wir arbeiten fachübergreifend unter anderem mit der Lucian Blaga University of Sibiu (Rumänien) und der EGE University Izmir (Türkei) zusammen und bringen damit weltweit anerkannte Textilexperten miteinander in Verbindung.

Das breite technologische Know-how und das Potential, was wir im Großraum Chemnitz bei Forschungsinstituten und Unternehmen vorfinden, ist absolut einzigartig. Die Region hat es erfolgreich geschafft, den Wandel vom traditionellen Textilmaschinenbau in die Welt des 21. Jahrhunderts zu vollziehen. Textilien finden nun in Hightech-Materialien und intelligenten Bauteilen ihren neuen Platz. Durch unsere Forschung rücken Klimaziele in greifbare Nähe. Mit der Allianz Textiler Leichtbau kann jeder Partner seine Innovationskraft noch einmal multiplizieren.

Zitat: Direktor des Institutes für Strukturleichtbau, Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E. h. Prof. Lothar Kroll